Jahresrückblog 2025

Veröffentlicht am 2. Januar 2026 um 16:55

Mein Jahresrückblick 2025: Ein Jahr voller Anfänge und ganz viel Mut!

Meine Themen und Highlights in 2025

Selbstständigkeit hin und her... ich mag nimmer!

Voller Vorfreude und Euphorie bin ich mit meinem Massageraum in der Kloster-Oase in Neusatz gestartet.

Ich war fest davon überzeugt, dass die Energie von "Ich lebe meine Berufung" nun voll und ganz in meine Richtung fließen würde, schließlich war ich nun direkt in der Klosteroase, einem Herzensprojekt vieler mir schon lange bekannter lieber Menschen, integriert und nicht mehr nur eine Genossin, zudem stand ich ganz offen zu meinen spirituellen Fähigkeiten und den dazugehörigen Angeboten, wie Kartenlegen, Reiki oder Schattenarbeit.

Im absoluten Vertrauen in die spirituelle Welt dümpelte ich die ersten drei Monate so vor mich hin, immer eine neue Ausrede findend, weshalb ich so gut wie keine Kundschaft hatte.. also noch weniger als an meinem Standort zuvor.

"Es ist halt Januar, die Leute denken grade nicht so viel an Wellness, die guten Vorsätze sind ja oft eher mit Sport belastet als mit Massagen und Schattenarbeit."

"Außerdem haben die Leute viel Geld für Weihnachten und Silvester ausgegeben."

"Jetzt flattern viele Rechnungen ins Haus, Jahresabrechnungen, und die Steuer muss auch erledigt werden."

"Wer auf Wintersport steht investiert jetzt lieber in den Ski-Urlaub, bevor die Möglichkeit vorbei ist."

Uns so weiter und so fort. Ich hangelte mich von einer Erklärung meiner misslichen Lage in die nächste, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat.

Meine wenigen Stammkunden, "Ich danke euch von Herzen für euer Vertrauen und eure Unterstützung!", wussten von meinem Kundenmangel und sagten nach einer Anwendung oft, dass sie nicht verstehen können weshalb mir nicht die Bude eingerannt wird, sie fühlen sich nach einem Besuch bei mir immer leichter, geerdet, beweglich oder sogar Schmerzfrei.

Beim ersten Mal nach so einer Aussage fühlt man sich geschmeichelt, beim zweiten Mal geehrt, doch wenn es immer häufiger Auftritt fragt man sich: "Wenn mein Wirken wirklich solche Resultate hervorbringt, dann verstehe ich ebenfalls nicht weshalb die Kunden ausbleiben. Was mache ich falsch?"

Ich hinterfragte mein Marketing und war der Ansicht, dass es ausbaufähig sei. Also gestaltete ich neue Flyer und verteilte sie an allen Möglichen Stellen, entwarf eine Website mit meinen Angeboten, einem Kontaktformular, Erläuterungen zu meinen einzelnen Anwendungen und einen Blog, auf dem es regelmäßig Input rund um die Themen Wellness, Gesundheit und Bewegung gab. Ich stellte mein Unternehmen bei Google rein. Ich erstellte einen Instgram-Account und postete fleißig Beiträge und Storys. Ich bildete Kooperationen mit Leuten, die im selben Sektor vertreten waren und wir planten ein großes Event um Kunden von unserem Angebot zu überzeugen.

Und dann wurde ich krank... und nicht nur so ein bisschen, dass man es halt ätzend findet Arbeiten zu gehen, nein! So richtig krank, so das ich nicht mal mehr sprechen konnte... Grippaler Infekt mit Kehlkopfentzündung... so viel dazu, dass ich grade den Weg gehe, den das Universum für mich vorgesehen hat....

Wie heißt es in spirituellen Kreisen so schön, 'Da hast du wohl was falsch gedeutet'

Diese 'Falschdeutung' hat mich viel Geld, Zeit, Nerven und Gesundheit gekostet. In meiner Genesungsphase fühlte ich in meine Selbstständigkeit kritisch hinein und mir ist aufgefallen, dass ich es gar nicht mehr ausüben wollte. Ich war nicht stark genug, die positiven Feedbacks über die negativen Erfahrungen zu stellen und weiter zu kämpfen... und um ehrlich zu sein, hatte ich auch etwas Angst. Nicht etwa vor der Selbstständigkeit an sich, sondern vor den 'seltsamen' Anfragen die ich bekam.

Mich riefen oft Männer an, die eine Tantramassage wollten, ich wies dann freundlich darauf hin, dass ich diese Form der Massage nicht anbot, bei der Ganzkörpermassage wie ich sie praktizierte ging es darum Energien wieder zum Fließen zu bringen und man(n) behält die Unterhose an!

Es gab tatsächlich Männer, die trotzdem zur Massage kamen und dann kurz bevor es auf die Massageliege ging mit mir diskutierten, dass sie ihre Unterhose zumindest ausziehen wollten, auch wenn ich sie da nicht massierte.

Einer ging sogar so weit, dass er sich auf dem Bauch liegend schnell die Hose runterschob und meinte ich könne ihn da ruhig auch massieren...

 

Nach diesen Erlebnissen hatte ich vollstes Verständnis für Kolleginnen, die ganz klar sagten, dass sie nur Frauen massierten/behandelten.

War ich also auf dem Holzweg?

Sollte ich auch nur noch Frauen 'behandeln'? Oder nur nahestehende Personen?

Ich wollte nie jemanden ausschließen, ich war nie der Ansicht, dass alle Männer übergriffig gegenüber Frauen sind und das bin ich heute auch nicht! Aber sind wir mal ehrlich, es reicht schon einer um sich unsicher zu fühlen.

 

Mich ergriff eine tiefe Trauer und ich weinte und weinte. Ich wollte den Leuten mit meinen Fähigkeiten auf ihrem Heilungsweg zur Seite stehen, sie unterstützen und begleiten, ihnen helfen wenn sie vom Weg abgekommen waren, und nun stand ich selber in der Pampa und wusste nicht wohin. Also tat ich, was ich in solchen Ausweglosen Situationen immer tat, das was mir am meisten Kummer zufügte wurde 'verlassen', in diesem Fall beendet.

Und so kündigte ich den Massageraum, löschte die Website, verbrannte die Flyer und löste mein Geschäft auf.  Im "Schlussmachen" bin ich sehr konsequent!

Ich habe allerdings nicht alles aufgelöst, nur den Teil, wo ich den Leuten körperlich (zu) nahe bin. Online biete ich weiterhin Schattenarbeit, Kartenlegen und Geistheilung an. Außerdem plane ich einen Etsy-shop zu eröffnen mit meinen selbst gehäkelten Winteraccessoires und Bookiewitchyhat's.

Zudem hat mir das Schicksal doch noch gewunken und so hat mich Mitte des Jahres ein Bücherverlag, SAMO aus Frankreich, angeschrieben und gefragt, ob ich als Freelancerin mit ihnen arbeiten möchte! ❤ Und ja! Ich will das sowas von 😊

 

Ich sehe diese Erfahrung nicht als Zeitverschwendung oder gar eine Niederlage an, es war in jedem Fall eine Erfahrung und wer weiß wofür sie letztendlich wichtig war 😉

Umarme deinen Schatten

Das Entscheidungsspiel

So habe ich die Kunden zur Massage empfangen🙏 


Welcher Job solls denn nun sein?

"Wie du hast schon wieder einen neuen Job? Was war denn diesmal mit dem anderen nicht in Ordnung?"

"Du bleibst ja gar nicht lange genug in einer Firma um wirklich beurteilen zu können ob ein Job gut ist oder nicht!"

Diese Aussagen kamen von Freunden, die nicht mal einen Job hatten...

 

Ist es nicht erstaunlich dumm, dass wir mit 13 Jahren entscheiden sollen, welchen Beruf wir für den Rest unseres Lebens ausführen werden?

Eine unerfahrene, naive, pubertierende Teenagerin hat eine Wahl für den Rest meines Lebens getroffen! In allen anderen Lebensbereichen lässt man das gar nicht zu, bestraft es sogar -> Heiraten, Kinder kriegen etc., weil sie diese Tragweite nämlich noch gar nicht überschauen kann! Warum also soll ich mit 38 Jahren diese Entscheidung immer noch gut finden?

NEIN, ich habe keine Midlife-crisis! 🙄

 

Ich habe dieses Jahr die unbegrenzten Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ausgekostet! Ich war assistierende Schreibkraft für einen erblindeten Menschen; ich arbeite als MFA in einer Hausarztpraxis; ich habe als Massagepraktikerin in einem 4* Hotel gearbeitet; ich bin Freelancerin geworden; ich betreibe ein Online-Business mit hochwertigen Aloe Vera Produkten und ich habe mich nun zum Jahresende in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung eingefunden. (Das Jahr davor war ich übrigens in einer Gärtnerei und in einer hochrangigen Privatklinik im Bereich Psychotherapie als Co-Therapeutin tätig 😅)

Und wisst ihr was!? Würde man als Quereinsteiger nicht so unglaublich schlecht bezahlt werden, hätte ich noch mehr ausprobiert! Obwohl ich gestehen muss, dass ich mit der Mischung aus Hausarztpraxis, Freelancer und arbeiten mit behinderten Menschen grade sehr zufrieden bin.

 

Wie kam es überhaupt dazu?

Nach meinem zweiten Burnout musste ich meinen Job aufgeben. Bisher war ich in der Leitungsebene eines außerklinischen Intensivpflegedienstes beschäftigt, noch dazu mit einem sehr guten Gehalt! Ich hatte einfach alles, spaßige Kollegen, Mitarbeiter die mir aus freien Stücken folgten, Anerkennung, Geld... und nun stand ich vor dem Nichts.

Mein ursprünglicher Plan war eine Umschulung bzw. eine weitere Ausbildung zu machen, mir wurde angeraten, mich diesbezüglich vom Arbeitsamt beraten zu lassen.

Für mich war klar, wenn ich was ganz neues mache, dann gehe ich in den kreativen Bereich, das wollte ich schon als kleines Mädchen! Ich hatte schon alles rausgesucht für die Ausbildung zur Grafikdesignerin, hab alles durchgerechnet und gecheckt, welche Versicherungen ich auf Eis legen konnte für diese Zeit.

Wie ihr euch an Hand meiner Einleitung denken könnt kam es nicht dazu, denn der Berater auf dem Amt hatte mir erklärt, dass man mich nicht unterstützen würde einen Job zu erlernen, der nicht gefragt sei. (Was im übrigen nicht stimmte, allein in Baden-Baden gab es zwei Firmen die mich als Auszubildende genommen hätten, mit längerfristigen Aussichten). Pflege sei viel wichtiger, es läge im Interesse der Gesellschaft, dass ich in meinem Berufsfeld bleibe... Danke für nichts!

Die Ausbildung konnte ich mir also abschminken, mein Erspartes reichte nicht für drei Jahre mit Azubigehalt.

 

Also doch Pflege...

So bewarb ich mich als Co-Therapeutin im Bereich Psychotherapie, weil mir gesagt wurde, dass hier in einer Privatklinik noch Zeit für die Patienten sei, ich würde mit ihnen spazieren gehen, Meditationen anleiten, Yoga anbieten können und Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten. Dazu kam, dass meine Gehaltsforderungen direkt angenommen wurden... Ja, ich weiß, spätestens hier hätte ich Misstrauisch werden müssen.

Naja, kurz um, es war furchtbar! Ich war mit Krankheitsbildern konfrontiert mit denen ich keine Erfahrungen hatte, war nach 1,5 Monaten schon alleine im Dienst weil ständig jemand krank war und die Oberärztin mochte mich einfach nicht. Egal welcher Fehler auftrat, sie schob ihn mir zu, auch wenn andere bezeugten, dass ich gar nicht im Dienst oder es definitiv nicht meine Handschrift war. 

Ich bin mehrfach mit meinen Vorgesetzten ins Gespräch gegangen, dass ich mit mehr als 15 psychisch erkrankten Menschen überfordert bin und dass ich weitere Einarbeitungen bräuchte.

Mein letztes Gespräch hierzu war im Januar, im Februar bekam ich meinen Dienstplan für März (wir hatten mittlerweile 25 Patienten), in dem ich komplett alleine geplant war. Er wurde mir überreicht mit den Worten: "Wir müssen das noch eine Weile so durchhalten."

Wut stieg in mir auf, eiskalte Wut! Ich gab den Dienstplan zurück mit den Worten: "Nein, das muss ich nicht. Ich kündige hiermit! Ich werde nicht einen einzigen Dienst mehr hier arbeiten, entweder ihr lasst euch auf einen Aufhebungsvertrag ein oder ich bin den Rest meiner Zeit hier im Krankenstand, sucht es euch aus."

Ich drehte mich um, ging an meinen Spint, schnappte mir meine Sachen und fand in meinem Fach einen Brief von der Geschäftsleitung mit der Beglückwünschung zu meiner bestandenen Probezeit...

Krass, sechs Monate hatte ich mir das gefallen lassen!

 

Wie ging's weiter?

Danach fing ich in einer Hausarztpraxis als MFA an zu arbeiten, jede Woche drei Nachmittage.

Die Arbeit gefällt mir sehr gut, denn ich liebe es im Labor zu stehen und die Proben für's Fremdlabor zu richten. Ich lernte wie man Blut abnimmt, EKG's schreibt und Lufu's durchführt. Natürlich gibt es auch Dinge, die ich nicht gerne mache, wie z.B. Kinder unter 16 Jahren impfen. Oft sind es die Eltern die die Impfung wollen, die Kinder haben meist große Angst und wehren sich tlws. heftig dagegen. Etwas gegen den Willen eines anderen zu tun geht mir völlig gegen den Strich. Ich weiß, das Kinder die Risiken von impfbaren Erkrankungen nicht beurteilen können, doch mich macht das regelmäßig ungewollt zum Täter...

Um so schöner war eine Situation erst vor kurzem. Ein kleiner Junge mit 8 Jahren sollte eine Grippeimpfung bekommen, er hatte große Angst und so bat ich den Vater sich neben ihn zu setzen und ihn im Arm zu halten, damit er sich unterstützt fühlt. Typisch Mann hat er seinen Sohn fast in den Schwitzkasten genommen 😅, nachdem wir das etwas gelockert hatten, verabreichte ich die Spritze und alles war ganz schnell wieder vorbei.

Ich stand bereits im Labor und entsorgte den Müll als der kleine Junge zu mir zurück gerannt kam, sein Vater hatte noch etwas vorne am Tresen mit meiner Kollegin zu besprechen, und er bedankte sich bei mir das die Impfung gar nicht weh getan hatte.

Ich bin dahin geschmolzen als ich das strahlen in seinen schokobraunen Augen sah!

Ich glaube ihm ist gar nicht bewusst, wie sehr er mir mit seiner Freudentat geholfen hat ❤

 

Massieren oder nicht massieren, das ist hier die Frage!

Als ich meine Massagepraxis aufgab bewarb ich mich in einem Hotel als Massagepraktikerin, ich dachte mir, hier hätte ich mehr Sicherheit und ein geregeltes Einkommen.

Hier verliefen die Gehaltsverhandlungen eher so wie man es gewohnt ist: Wir treffen uns in der Mitte, damit keiner so richtig verloren hat und nach der Probezeit und der angedachten Weiterbildung verhandeln wir nochmal.

Die Gespräche anfangs waren sehr vielversprechend, ich sollte alle angebotenen Massagen nacheinander erlernen und anwenden, ich durfte Yoga unterrichten, Kräuterwanderungen anbieten und den Guest Manager machen um die Basengäste zu betreuen.

Es passte einfach alles perfekt zusammen und zu mir und meinen Vorstellungen. Ich war so begeistert, dass ich drei volle Tage die Woche da arbeiten wollte und wenn die Arztpraxis geschlossen hatte konnte ich hier ja ein paar Überstunden aufbauen. Ich konnte mir sogar vorstellen, ganz hier anzufangen, wenn es hält was es verspricht.

Schonmal vorweg, es hat nicht gehalten was es versprach 🙈 aber ohne diesen Zwischenstopp wäre ich einer ganz bestimmten Person nicht über den Weg gelaufen. An der Stelle: Thanks Universe!

 

Die anfänglichen Schmetterlinge im Bauch waren nach drei Wochen bereits verflogen. Es wurden viele Zusatztätigkeiten verlangt, da andere Bereiche wie Reinigung oder Hausmeister unterbesetzt und wir leider nicht ausgelastet waren, manchmal hatte ich nur einen Gast in 8h zu einer Massage da. In den restlichen 7h sollte ich dann putzen, wischen, Blumen einpflanzen, Blumen gießen (30x mit der Gießkanne laufen, 1h). Ich mache gerne Gartenarbeit und habe prinzipiell kein Problem damit, meinen Bereich sauber zu halten, ABER! als ich dann irgendwann die Toiletten unten beim Fitnessbereich putzen sollte weil da schon lange keiner mehr war, wurde eine Grenze überschritten (nicht dass das das erste mal gewesen wäre, es ist noch einiges mehr vorgefallen, so wurde sich z.B. auch nicht an Absprachen gehalten bzgl. Freiwünschen etc.).

Bin ich in einem Märchen gefangen? Ich komme mir nämlich vor wie Aschenputtel...

 

Ende Juni hatten wir eine Großfamilie im Hotel von 12 Personen, Eltern mit Kindern und Partnern die gemeinsam ein Geburtstags-Jubiläum feierten. Unter ihnen waren zwei Personen die mir immer wieder ins Auge stachen, eine junge Frau mit blonden Haaren und einem wunderschönen authentischen lächeln sowie ein junger Mann an ihrer Seite, mit dunklem lockigem Haar, der einfach Freude und Leichtigkeit ausstrahlte.

Irgendwann hatte ich diese Gruppe in meiner Yogastunde, es war schön mal so viele Leute da zu haben, bisher waren meist nur 1-3 gekommen.

Zu Beginn und am Ende spielte ich ihnen auf meinem Harmonium meine Lieblingsmantren vor. Sie waren durchweg begeistert von meiner schönen Stimme ❤ Das ging runter wie Öl.

Nach der Stunde wollte ich in den Pausenraum gehen als mich die junge Frau mit dem schönen lächeln ansprach. Sie hat so das Gefühl, dass ich zu ihr und ihrer Organisation gut passen könnte, sie hat ein online Business mit hochwertigen Produkten von der Aloe Vera Pflanze. Ihr ist es wichtig den Menschen Heilung zu bringen, nicht nur auf körperlicher Ebene, auch geistig und spirituell.

Ich war interessiert und wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, dabei stellten wir fest, das wir viel gemeinsam hatten, z.B. kamen wir beide aus dem Gesundheitswesen, sie Ärztin und ich Krankenschwester; wir hatten beide einen schweren Genesungsweg bzgl. Darmkrankheit hinter uns und waren nun mehr oder weniger auf das Thema Darmgesundheit spezialisiert und wir hatten beide den Weg zur Spiritualität gefunden.

 

Wir waren völlig begeistert von einander und hätten am liebsten den Rest des Tages miteinander verbracht 😄 es fühlte sich so an, als würden wir uns schon ewig kennen. Wir tauschten Nummern aus und verabredeten uns.

Bei unserem ersten Zoom Meeting wollten wir gar nicht mehr aufhören miteinander zu sprechen, wir hatten so viele Themen!

Um es kurz zu halten 😅, ich habe einige Produkte selbst ausprobiert um zu prüfen, ob ich hinter diesen stehen kann. Nach meiner Testphase war ich so begeistert, dass ich direkt ins Business mit eingestiegen bin!

 

Nachdem das alles passiert war, spürte ich immer mehr, dass ich hier im Hotel nicht glücklich werden würde. Es sind noch ein paar Sachen vorgefallen die mich schlussendlich in meiner Kündigungsentscheidung bestärkt haben. Und so ging ich nach drei Monaten bereits wieder.

Wie heißt es so schön: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!"

Das kann ich nur bestätigen. Jedes Mal wenn ich irgendwo neu anfangen habe, spürte ich diese Euphorie über das Unbekannte, das Neue, doch manchmal findet es eben auch ein jähes Ende...

 

Abwarten und Sekt trinken🥂 

Nach meinem Human Design bin ich ein Projektor 5/2 (Sauanstrengend!), hier wird darauf hingewiesen, dass ich 'gebeten werden möchte', es entspricht meiner Natur, 'zu warten', bis andere mein Können/Wissen einfordern. Etwas, das ich im Übrigen schon immer genau so gespürt habe, deshalb ging vermutlich auch meine Selbstständigkeit den Bach runter. Ich bin einfach schlecht darin, mich anzubieten...

Also habe ich gewartet...

Und siehe da, eines Tages hatte ich eine E-Mail in meinem Postfach von der Jobvermittlungsplattform Pflegia. Bei dieser Plattform funktioniert das Bewerbungsverfahren anders herum, die Firmen bewerben sich bei dir 😎

Es war Ewigkeiten her, dass ich mich dort angemeldet hatte, nie war etwas interessantes dabei gewesen. Doch diesmal sah ich mir ein Video an von einer Einrichtung ganz in meiner Nähe, die mit Menschen mit Behinderung arbeitete. Erstmal nichts ungewöhnliches und doch war hier etwas anders... die Menschen wirkten authentisch und echt...

Ich zeigte das Video meinem Mann, ebenfalls gelernter Krankenpfleger, denn genau das was die uns hier erzählten, war das, was meinen Mann damals in die Psychiatrie gezogen hatte. Unternehmungen mit den Bewohnern, spazieren gehen, gemeinsam im Garten grillen usw.

Wir beschlossen kurzer Hand uns beide dort zu bewerben. Was die Firma offensichtlich überrumpelte, freute, irritierte... naja, sowas kommt anscheinend nicht so häufig vor 😄

Die Leitung war sehr zugewandt und freundlich im Bewerbungsgespräch, hat all unsere Fragen beantwortet und ist mit uns durch die Wohnbereiche gegangen.

Schnell war klar, ich passe besser in den oberen Bereich, weil mehr Behandlungspflege anstand und mein Mann wäre unten besser aufgehoben, weil hier eher pädagogisches Fachwissen gefragt war.

Bis zu unseren Hospitationstagen wussten wir trotz allem nicht so richtig, ob wir das jetzt echt machen wollen. Umso witziger, dass wir es danach definitiv wollten, denn wenn uns Freude zugehört haben wie es da so ablief konnte uns keiner verstehen 🤣

Aber so ist das eben im Pflegesektor, du musst mit Geschrei, Wunden, jeglicher Art von Ausscheidungen und den Angehörigen klar kommen sonst machst du es nicht lange.

 

Ich bin jetzt seit zwei Monaten dort und die Teams machen grade eine echt harte Zeit durch, denn durch die Grippe- und Durchfallwelle flattern tgl. Krankmeldungen ins Haus, was meine Einarbeitung natürlich etwas bremst. Und doch bin ich gerne dort, denn die Bewohner sind einfach dankbar für jede Kleinigkeit, sie freuen sich das du da bist und sie haben echt viel Sinn für Humor!

Ein Glück weiß man, dass diese Krankheitswellen irgendwann auch wieder abflachen!

 

Wo liegt deine Grenze?

Seh ich aus wie Aschenputtel!?

Wein auf Sekt, das schmeckt 🥂


Ich h❤sse laufen!

 

Was soll ich sagen, das mit dem Laufen ist so eine Art HassLiebe. Es nervt mich morgens früh aufzustehen und zu wissen, ich muss meinen Körper jetzt in Wallung bringen, dabei würde ich viel lieber faul im Bett bleiben und gemütlich meinen Kaffee trinken. Wobei ich glaube, dass es egal wäre um welche Sportart es sich dabei handelt, ich will mich nicht mehr bewegen wie ich muss und Lust zu habe.

ABER, meine Psyche braucht das Laufen. Wenn ich eine längere Zeit nicht gelaufen bin, merke ich das an meinen Gedanken. Sie werden trüb, ich bin mit allem unzufrieden und das Gedankenkarussell beginnt wieder. 

Laufen ist also wie Essen oder Tanken, ohne komm ich nicht weit.

 

Dieses Jahr war trotzdem eher ein schlechtes Laufjahr für mich, zum einen war ich viermal erkältet und zum anderen habe ich sehr viel gearbeitet, da blieb weder Kraft noch Zeit fürs Laufen. 

Das Jahr davor haben wir an verschiedenen Laufevents teilgenommen, doch dieses Jahr wollte ich so oder so nur zum Muddy Angel Run nach Mannheim und auf den Silvesterlauf in Kappelrodeck. Zum Muddy Angel Run habe ich es geschafft, aber an Silvester musste ich leider arbeiten. 

Bei den anderen Laufevents hat mir die Atmosphäre nicht gefallen: "wer innerhalb von 50min. nicht diesen Punkt erreicht hat wird eh nicht mehr mitgezählt", "wer die 10km nicht innerhalb von 1h30min. gerannt ist, läuft alleine ins Ziel, denn zu der Zeit findet bereits die Siegerehrung statt".

Ich habe mich damit elend gefühlt, es bedeutet rein gar nichts das ich es schaffe nur wie schnell ich es schaffe, ich bezahle Geld dafür, gehetzt zu werden, vorausgesetzt ich möchte am Ziel noch Menschen haben die mir applaudieren -> mal ehrlich, wenn ich das nicht wöllte könnte ich die 10km auch einfach so am Samstag laufen gehen...

Ich hasse Zeitlimits! Und bei etwas das mich körperlich anstrengt erst recht! (by the way, bei meinem ersten 10km Laufevent war ich so gehetzt, dass ich kurz vorm Ziel Kreislaufprobleme hatte und dachte ich 🤢🤮 gleich im Strahl)

Tatsächlich bin ich sehr blauäugig an die Sache ran gegangen, ich habe mir nie Gedanken über die Zeit gemacht, nur um die Entfernung. Meine ersten 10km haben mich so mit Endorphinen vollgepumpt dass ich danach noch eine vierstündige Radtour gemacht habe... und dann die nächsten sechs tage gar nichts mehr 😂🤣 Ja, 'the day after' war hart.

 

Trotz diesen Höhenflügen beim Laufen habe ich immer gesagt, dass ich Laufen h❤sse und es nur für meine mentale Gesundheit tue... und was finde ich unter meinem Weihnachtsbaum? Das gleichnamige Buch 😅, ist also offensichtlich nicht so selten dass man dieser Hassliebe verfällt 😄

 

Meint ihr, er hat mich belauscht?

Darauf bin ich sehr gespannt!

Muddy Angel Run!


Bookstagram

Eine Reise in Bildern ❤

 

Kalea, die Meerjungfrau, die euch die Leseperlen vorstellt!                        Die Waldfee mit ihrem Raben auf der Schulter, die euch

                                                                                                                               die schönsten Fantasybücher vorstellt.


Aphrodite, aus dem spicy Romantasy "Becoming Aphrodite - Das Erwachen" die über die Buchmessen schreitet.

Die Bücherhexe, die mystische Bücher aus dem Kupferkessel zieht.

Die Crime-Lady, hot und unglaublich neugierig!


Die Lyrikerin, die euch mit ihrer Poesie bezaubert.


Die Lust am Lesen, aufreizend und geheimnisvoll.

Ein Beitragsaufruf zu einer Bookie Video Challenge von Kathrin Reimer und mir. 

Ein kleiner Einblick in meinen Instagram Account ❤


Hundetraining, a never ending story?

 

Beim letzten Hundetraining war ich persönlich total Feuer und Flamme! Es war ein Cross fit Abend! Körperliche und mentale Auslastung, genau das Richtige für Emma!

Mein Mann und sein Mädchen, also Emma unsere Boxer-Labrador Mischlingshündin, hatten wie so oft gar keinen Bock darauf. Überhaupt benimmt sich mein Hund wie ein Teenager, der nicht zur Schule will. Einmal ist sie provokativ hinten auf der Sitzbank mittig sitzen geblieben und hat weder meinen Mann noch mich angeschaut weil sie absolut nicht aussteigen wollte.

Zu beider Verteidigung muss ich erwähnen, dass es sehr stark geregnet hatte... also schon den ganzen Tag...

Da das Training nicht seitens der Trainerin abgesagt wurde sind wir also zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Ich war überrascht, wie viele bei dem Wetter am Training teilnahmen. Für unsere Trainerin ist das gut, für uns ist das eher suboptimal, Emma scheint nämlich alles und jeden zu hassen der nicht zur näheren Familie gehört.

Sie legte also direkt los mit ihrem auffälligem Verhalten bei Missbilligung, sprich: pöbeln, ziehen, bellen... immerhin lässt sie sich mittlerweile etwas ablenken und runterfahren, vor einem Jahr ist sie noch völlig ausgerastet 🙈

Wir also alle mit genügend Abstand auf die vorbereitete Wiese. Wobei 'genügend Abstand' bei Emma von Sekunde zu Sekunde neu ausgelotet werden muss, somit musste mein Mann mit ihr öfter aus dem Geschehen austreten und bekam die Aufgaben nicht wirklich mit, gut, dass wir zu zweit da waren 😊

 

Die erste Aufgabe fand hinter einem Holzstapel statt, da sie von den Hunden sehr viel Aufmerksamkeitsvermögen fordert. Wir sollten Emma körperlich in einem Viereck halten, das hat soweit auch echt gut geklappt, die Geräusche der anderen waren irgendwann nicht mehr so dringlich zu bebellen. 😂

 

Die nächste Aufgabe hat uns dann aber auch schon ins Aus geschossen 😅, Emma sollte am Eingang des Platzes stehen und beobachten was die anderen Trainingspaare taten. Der Leinenführer, also mein Mann, sollte ebenfalls die anderen beobachten, aber auch gleichzeitig sie abfangen, bevor sie losschießt... 

Nach nun fast zwei Jahren Hundetraining weiß ich, dass das die absolute Königsdisziplin für meinen Mann ist, denn er erkennt die Zeichen an ihr nicht, noch nie! Wir diskutieren ständig darüber, dass er sie einfach nicht lesen kann.

Ich sage: "Das ist doch eindeutig, es gibt diesen kurzen Moment des absoluten Stillstandes, die Ohren gehen nach hinten, der Blick fixiert und hinten das Mittelfell stellt sich hoch. Zwar alles innerhalb von Sekunden, aber es passiert!"

Er antwortet: "Ich seh da nix."

Das Gespräch ist beendet und ich bekomme einen Blutrausch...

 

Zurück zum Training, Emma war ungehalten und auf Grund des extrem matschigen Untergrundes äußerst schwer zu bändigen, sodass es besser erschien, wenn wir von der Gruppe isoliert weiter üben... schon wieder...

Mein Mann und Emma standen bedröppelt im Seitenweg und signalisierten mir beide, dass sie lieber nach Hause auf die Couch vor den warmen Ofen wollten, bei beiden war die Motivation auf den Nullpunkt gesunken, wobei Emma ja schon zu beginn keine hatte.

Ich stellte fest, dass es so schlimm schon lange nicht mehr mit ihr war, er stellte fest, dass ich mal wieder zu streng mit ihr bin, schließlich musste sie vom warmen Bettchen in den kalten Regen raus und soll jetzt mit lauter Fremden 'spielen'.

Keine Ahnung, ob wir noch über Emma sprachen oder über ihn. 😄

 

Abgeschottet von den anderen verlief das Training zumindest ganz gut, Emma ist prinzipiell echt schlau, wenn die drei- viermal gesehen hat was sie machen soll dann kann sie das fehlerfrei wiederholen... blöderweise hat sie halt auch einen extremen Dickschädel und will nur machen worauf SIE Bock hat.

 

Nach dem Training ist manchmal eben vor dem Training...

 

Sitz klappt überall ✔

Emma redet kein Wort mehr mit mir wegen der Trainingsstunde im Regenschauer 😅

Verbindung stärken, gemeinsam Aufgaben lösen!

Er: "Mein Mädchen!" ❤

Sie: "Ob der auch genug Leckerlis dabei hat?"

Ich: "Platz"

Sie: "Kein Bock, bekommst 'Pfötchen', das muss reichen."

Ich: "Emma such." mit Fingerzeig, den sie gekonnt ignoriert.

Sie: "Such doch selber."


Brille tragen und Posen klappt ✔

Ihr seht, die wichtigen Kommandos sind gar kein Problem 🙈

Ich gehe mit Emma die Theorie durch... 

Ohne Leckerlies geht schon mal gar nix!


Welcome to Berlin!

Nur noch zwei Stunden von unserem großen Ziel entfernt müssen wir tanken. Während ich mich noch über diesen Umstand der mangelhaften Reichweite meines Dieselkraftstoffes auslasse checkt meine Cousine schon ihre Tankstellen App, damit wir wenigstens möglichst günstig tanken können.

 

Es wurde eine Aral Tankstelle, das passte super, hatte ich doch noch einen 50€ Gutschein für selbige.

Während ich tanke sollte meine Cousine die Frontscheibe putzen. Voller ermüdetem Elan steigt sie aus, greift den Griff des Fensterwischers, zieht ihn aus dem Wassereimer und wir sehen beide Reaktionsarm zu, wir der Schwamm sich schwerfällig vom Wischer löste und zurück in den Eimer fiel. Das arme Ding scheint genauso erschöpft zu sein wie wir und verweigert jeglichen Einsatz.

An der ganzen Tankstelle, mit immerhin 8 Zapfsäulen, gab es genau zwei Eimer mit Waschwasser und nur einen Wischer der jetzt gerade in unserem Beisein auf ewig das zeitliche gesegnet hatte.

Da bleibt uns nichts weiter übrig, als mit der Besprenkelung von Tierkadavern, welches immerhin zum Bilderraten anregt, weiter zu fahren.

 

Meine Cousine setzt sich unverrichteter Dinge zurück ins Auto während ich bezahlen gehe. Drinnen kommt eine junge Frau an die Kasse mit verlängerten Wimpern, aufgespritzten Lippen und künstlichen Fingernägeln... Ich habe mich schon immer gefragt, wie Frauen mit all diesen Spezialausstattungen im Alltag klar kommen. Das ist wie ein tiefer gelegtes Auto, sieht geil aus, du kommst aber kaum rein oder raus und beim kleinsten Hügel reist es dir die ganze Karre unten auf.

 

Ich hab die Dame kaum verstanden, wahrscheinlich war das Lippentuning noch nicht so lange her. Sie holte angesichts meines Gutscheins lieber eine Kollegin. Diese kam mit nassen Latexhandschuhen aus Richtung der Toiletten... bevor mein eingebauter Sarkasmus zu Wort kommen kann versuche ich mich innerlich davon zu überzeugen, dass sie bestimmt irgendwas anderes gerade damit geputzt hat und die feuchten Keimträger natürlich vor dem Abkassieren ausziehen wird... gesunder Menschenverstand eben.

Schnell wurde klar: Hat offensichtlich doch nicht jeder von der Natur eingebaut bekommen, denn sie lies die Handschuhe tatsächlich an und scannte den Code mit einem Gesichtsausdruck, der mir sehr deutlich verriet wie angewidert sie von jemandem wie mir war. Einer Gutscheinzahlerin, einer Schmarotzerin in der Gesellschaft. Schließlich ist der Sinn von Gutscheinen sie an eine Korkwand zu pinnen auf das sie bis zur Unleserlichkeit verstauben oder mit dem Umschlag in eine Schublade des Vergessens zu verbannen.

 

Angesichts so viel mimischer Ehrlichkeit fühlte ich mich ermuntert auch meinem Gesichtsausdruck grünes Licht zu geben, war ich doch mindestens genauso von ihrer hygienischen Unverantwortlichkeit angewidert wie sie von meiner unkollektiven Gutscheinhandhabung. Da merkte ich, dass mein Gesicht bereits im „ekelhaft-Modus“ steckte... keine Ahnung wie lange das schon so war... nun könnte man natürlich drüber diskutieren, wer wen zuerst mimisch herausgefordert hat, aber das bringt uns ja auch nicht weiter.

Ich zahlte meine 0,79€ und registrierte vor lauter Mimikphilosophie zu spät, dass die immer noch behandschuhte Dame, mir lächelnd das feuchte Rückgeld in die Hand legte.

Schlagartig dachte ich: „Oma hat also doch recht, Geld ist schmutzig und man holt sich davon eine Erkältung.“

Na wollen wir mal hoffen, dass es nur das ist!

 

Ich stürme ins Auto und erläutere meiner Cousine aufgebracht was grade passiert ist, hektisch wühlt sie im Fresskorb nach den Hygienetüchern um mich von dem unsichtbarem Übel zu befreien.

Immerhin ein gutes hatte die ganzen Aufregung, es kam wieder etwas Leben in unsere schlaf bedürftigen Leiber.

 

Die letzten zwei Stunden entpuppen sich als mega anstrengend, Geist und Körper haben einfach kein Bock mehr. Ich erkläre meiner introvertierten, gern für sich alleine seienden Cousine, dass sie sich jetzt mit mir unterhalten muss, sonst fall ich aufs Lenkrad.

Sie nimmt die Challenge an, sichtlich verzweifelt nach Themen suchend, ist sie doch genauso körperlich und mental erschöpft wie ich. Doch wir schaffen es mittels Buchthemen (es ist sooo schön, dass sie auch ein kleiner Buchnerd ist!) und Wetterphänomenen die Zeit weiter verstreichen zu lassen.

Endlich haben wir Berlin erreicht, nur noch 30min. bis Ahrensfelde.

 

Wir verlassen die Autobahn und kommen an eine Ampelkreuzung, welche links von uns eine kleine Insel hat auf der zwei Ampeln stehen und ein kleines schwarzes Auto parkt...

Okay...

Wir sehen uns irritiert an, denn offensichtlich steht das Auto da schon länger, berücksichtigt man den Morgentau darauf, menschliches Leben konnten wir darin allerdings nicht ausmachen.

WELCOME TO BERLIN witzle ich, nicht ahnend, womit die große bunte Stadt uns Landmäuse noch so willkommen heißen würde.

 

 

Ankunft

Endlich bei meinen Eltern angekommen raffte die Müdigkeit schnell meine Cousine dahin, mir blieb der verdiente komatöse Schlaf bis nachmittags um 15:00Uhr allerdings noch verwehrt. Ist man einmal drüber kommt man eben schlecht wieder runter, da schenken sich Alkohol, Drogen und Schlafmangel einfach nichts.

 

Mein Körper signalisierte mir, dass er Bewegung brauchte. Ich äußerte meinen Wunsch bezüglich eines Spaziergangs und blickte in völlig verständnislose und unmotivierte Gesichter, als hätte ich um die Adresse des nächsten Swingerclubs gebeten um da mal ordentlich durch zu putzen.

 

Direkt vor der Tür meines Elternhauses erstreckt sich weitläufig ein bereits abgemähtes Kornfeld, meine Mutter hatte mir des öfteren von ihren Gassirunden dort hindurch erzählt. Das wäre jetzt genau das Richtige, ein kleiner Spaziergang durch die Natur.

Mit „klein“ meinte ich allerdings nicht so kurz wie er dann tatsächlich ausfiel, ich hatte mir eine deutlich  längere Strecke vorgestellt, doch angesichts ihrer beiden Minihunde im stolzen Alter von 11 und 17 Jahren hätte ich mir das auch denken können. Ich hatte schlichtweg vergessen, dass ich bei einem Rentnerclub zu Besuch bin.

 

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber es kommt einem alles so vor, als wäre es erst gestern gewesen... der kleine Lumpi, den ich voll mit Flöhen für meine Mutter aus dem Tierheim abgeholt habe und der jeden Gassigang in die Länge zog, weil er durch alle Pfützen laufen wollte... immerhin das ist ihm geblieben! Halb blind und wackelig auf den Beinen steuert er auch heute noch jede Pfütze an um sich mit seinem mittlerweile strohigem Fell darin zu welzen. Wie schön!

 

Wir laufen einen zerfahrenen Pfad entlang, durch morgentaubedeckte Pflanzen die im Schein der aufgehenden Sonne wie kleine Diamanten beginnen zu glitzern. Durch die Wärme der Sonne steigt leicht Dampf auf.

Ich denke mir: „Wie wunderschön idyllisch ist es hier“ während wir weiter laufen, vorbei an aufgerissenen Kondompackungen, vergilbten To go Bechern, geplatzten Luftballons und allerlei leeren Spirituoseflaschen.

Spontan muss ich an eine Aussage meiner Freundin denken. Ich hatte ihr von meinem Trash-Story Projekt erzählt in welchem es darum geht, Müll zu sammeln und sich eine Geschichte zu den einzelnen Fundstücken auszudenken, zu überlegen, wie sie miteinander in Verbindung stehen könnten. Und natürlich war bei meiner ersten Story gleich mal ein benutztes Kondom dabei, weshalb ich die daraus entstandene Geschichte voller S.. nicht Öffentlich stellen konnte.

Meine Freundin meinte mit leicht verträumter Stimme: „Ach ja Leo, ist nicht immer ein Kondom dabei! Die liegen doch überall rum.“

Bis grade eben war ich noch im Glauben, dass das eher selten vorkommt, aber vielleicht hat sie ja doch recht...

 

Meine Mama bemerkte meinen Blick auf den ganzen Müll und erklärte mir, dass abends/nachts hier immer was los sei. Vor allem Jugendliche!

Aber die Gemeinschaft hier trifft sich regelmäßig und räumt den Platz auf, da machen alle mit und dann wird gefeiert.

Während sie weiter erzählt über den Zusammenhalt der Nachbarn hier frage ich mich, wer für ein Schäferstündchen zu einem offenen Feld fährt vor dem eine Häuserreihe steht mit direktem Blick auf selbigem... wie verzweifelt in ihren hormongesteuerten Trieben müssen diese  Leute sein, dass ihnen das als die beste Alternative erscheint?

 

(zweiter Tag)

In der Bank

Heute habe ich mit meinem Dad einen Termin bei der Bank um festzulegen, dass ich in einem Notfall alles weitere mit den Konten regeln kann.

Als wir darauf warteten aufgerufen zu werden betrat ein älterer Mann mit seinem Klapprad die Filiale und steuerte mit einem Anliegen behafteten Blick direkt auf mich zu. Während ich noch überlegte ob es tatsächlich sein kann, dass ich diesen Mann kenne, redete der bereits auf mich ein. „Mene Frau hatte 'n Schlachanfall un jetz muss ick die scheß Überwesungsdinger ausfülln, schon zum dritten ma! Stelln se sich did ma vor, die rejen sich off weil se did ne lesn könn. Wolln die mir verarschen! Ick bin 75Jahre alt un die wolln Schönschrift von mir. Wenn die did heut wieder ne lesen könn is mir did ejal, solln se den scheß doch selber entrajen!“

Während ich denke: WELCOME TO BERLIN! zieht er seinen Überweisungsträger aus der Tasche und hält ihn mir unter die Nase.

„Jetz sajen sie, könn se did lesn oder nich?“

Sorgsam sehe ich mir den Überweisungsträger an und muss innerlich lächeln angesichts der verwackelten Buchstaben. Mein Patenkind, die grade schreiben lernt, schreibt genauso krakelig, herzallerliebst!

Nichts desto trotz bin ich der Ansicht, dass man das gut lesen kann und teile ihm das auch mit. Just in dem Moment werden wir aufgerufen, ihm viel Erfolg wünschend laufe ich mit meinem Dad in das Grußraumbüro.

 

Uns erwartet eine junge Dame mit genervtem Gesichtsausdruck, verlängerten Wimpern und künstlichen Nägeln, die bereits einen halben Zentimeter raus gewachsen sind.

Schnell merkt sie, dass wir ganz umgänglich sind und entspannt sich, sie nimmt sich wirklich viel  Zeit für unsere Anliegen und tippt fleißig drauf los.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich das helle klickernde Geräusch von künstlichen Nägeln die was eintippen nicht ausstehen kann!?

Wie ertragen diese Leute das? Mal davon abgesehen, dass die nichts richtig von flachen Oberflächen aufheben können (das sieht immer so aus, als hätten sie eine Fehlstellung) machen die Dinger auch ständig Geräusche... es erschließt sich mir einfach nicht, wie man sich selbst so behindern kann.

 

S-Bahn Richtung Alexanderplatz

Lange Zeit ist es voll langweilig in der Bahn und ich frage meine Mutter wann wir endlich da sind!

Dann steigt eine glamouröse Gruppe von drei jungen Leuten ein und setzt sich zu einer bereits in der Bahn sitzenden jungen Frau, welche sie mit Namen begrüßen. Die Begrüßung läuft ab, wie RLT2 es sich nicht besser hätte ausdenken können. An Hand der nasalen Sprache, den femininen Gestiken und dem glamourösen Outfit schließe ich darauf, dass der junge Mann homosexuell sein könnte. Die zwei Mädels an seiner Seite sind nicht minder gestylt sowie botoxisch aufgeladen. Mehrere volle glänzende Lippen in einem zarten rot streifen gegenseitig die Wangen des jeweils anderen, während man sich mit abgespreizten Fingern seitlich an den Schultern hält und Freudesbekundungen über das Wiedersehen grölt.

WELCOME TO BERLIN! dröhnt durch meine Gedanken.

Und dann gespenstische Stille, alle starren auf ihre Handys und zeigen sich immer wieder gegenseitig welches Reel sie gerade anschauen, manchmal schauen sie sogar das Selbe! Welch Freude da ausbricht, Wahnsinn!

 

Das Ganze erreicht seinen Höhepunkt mit einer aberwitzigen Aussage vom Beautyboy. Offensichtlich hat er Zoff mit einer Bekannten, denn er liest folgende Nachricht vor: „Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Botoxsteinen schmeißen!“

Alle lachen hämisch darüber während er erläutert: „ Also ich sitze ja in vielen Glashäusern, aber nicht in ihrem!“ Und das wird er ihr jetzt auch schreiben.

Wow, Botoxsteine, nicht mein Glashaus... ich bin überwältigt angesichts dieser literarischen Künste!

Ein paar Sekunden später zeigt er uns ein Reel von einer jungen Frau, die auf einer Picknickdecke sitzt mit einem kleinen Hund und meint: "Bei ihr sieht das immer so leicht aus."

Im nächsten Reel spricht er von einem Jungen der bestimmt schwul wird und sich glücklich schätzen kann, so eine Mutter zu haben.

Dann kommt eine Frau die findet er absolut down under, aber das Reel war so scheiße, dass er ihr jetzt unbedingt folgen muss, worüber sich auch alle einig sind. (Häh?)

 

Während ich diese vier so beobachte kann ich weiterhin nicht fassen, dass es so ein gekünsteltes (mir fällt einfach kein passenderes Wort dafür ein) Verhalten wirklich gibt... ich dachte immer die vom Fernsehen übertreiben halt maßlos...

Angesichts der mangelnden Unterhaltungsalternativen will ich dennoch wissen, wie es weiter geht! Ich Opfer...

 

Doch dann ertönt die Durchsage: „Nächster halt Alexanderplatz, Ausstieg links.“

Verdammt, es wird doch grade spannend! Was wird die Bekannte antworten? Welches Reel schauen sie sich als nächstes an? Und warum muss man jemandem folgen den man down under findet?

 

Ich komme mir vor wie in meiner Kindheit, wenn ich vorm Fernseher saß und meine Mutter immer an der spannendsten Stelle rief: „Essen ist fertig!“

Naja, es hilft nichts, lebt wohl Beautygang und danke für diesen unterintellektuellen Einblick in eure Welt. Eines ist sicher, eure Probleme möchte ich nicht haben!

 

Alexanderplatz

Nach einer dezent erfolgreichen Shoppingtour meldet sich meine Blase, noch nicht ganz aufdringlich, aber doch vehement. Wir steuern auf meine Mutter zu, die sich derzeit einen Kaffee und Kuchen gönnte beim Tchibo. Ich erläutere ihr mein aktuelles Grundbedürfnis und sie breitet ihren linken Arm seitlich nach hinter sich deutend aus und meinte: „Da hinten kannst du gehen, war auch grade drauf, kamen nur zwei Tropfen raus und dafür hab ich 0,50€ bezahlt, aber egal, sauber wars.“

Mit meinem Blick ihrer Hand folgend vergeht mir spontan der Druck auf der Blase. Was meine Mama nicht sehen kann, weil sie sich ja nicht mit dem ganzen Körper umgedreht hat: Vor diesem Klohäuschen liegt ein Mann vor den Straßenbahnschienen in der Sonne. Seitlich liegend, abgestützt auf seinen linken Unterarm lächelt er mich an...

WELCOME TO BERLIN

Hm, ob der aufspringt wenn ich an ihm vorbei laufe um mich zu sich auf sein Sonnenplätzchen zu ziehen?

Ich habe dieses unwahrscheinliche Szenario mal besser nicht riskiert.

 

Starbooks

Für eine Leseratte wie mich gehört zu einer Shoppingtour natürlich auch ein Buchladen! Ich liebe es über alles, No Name Stores zu besuchen, ich finde, die haben einen gewissen Flair, während Thalia und Co. halt immer gleich sind. Da gehe ich natürlich auch gerne hin!

Voller Aufregung frage ich meine Mutter wo denn nun dieser Buchladen ist, den sie meinte. Sie blickt zu meiner Cousine und mir hoch mit einem Gesichtsausdruck der sagte: „Sind die doof? Die sind doch grade daran vorbei gelaufen.“ Mit selbigem Unterton in ihrer Aussage zeigte sie links an uns vorbei und meinte: „Na da hinten ist er doch, da steht doch STARBOOKS, da gibt’s Bücher. Das ist doch englisch.“

Meine Cousine und ich brechen in schallendes Gelächter aus.

Wobei ich meiner Mutter absolut recht geben muss, es wird Zeit, dass Starbucks sich weiterentwickelt zu einem Büchercafè!

 

Schreizelle

Direkt vor dem S-Bahnhof steht unter der Brücke eine Zelle mit einem Stuhl darin. Meine Mutter, ganz die Soziale, meinte das sei für die Obdachlosen, wenn es zu kalt ist.

Ja, ist bestimmt toll im Winter in einer unisolierten Glaszelle auf einem unbequemen Stuhl zu sitzen, denke ich.

Meine Cousine, ganz die Darkqueen, meinte es sei eine Suizidzelle wie bei Futurama, nur noch nicht ganz so fortschrittlich.

Das halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich, da Deutschland zum Thema Sterbehilfe noch sehr verklemmt unterwegs ist.

Wir einigen uns darauf, dass es eine dieser Schreizellen sein muss von denen man schon gehört hat. Ich persönlich fand Telefonzellen dann doch ansprechender, immerhin konnte man da wenigstens jemanden anrufen und den dann anschreien. Heute muss man das mit sich alleine ausmachen unter Beobachtung dutzender Passanten.

 

Rückfahrt mit der S-Bahn

Die Bahn ist so voll, dass wir stehen müssen. Ganz hinten sitzen fünf nicht mehr ganz nüchterne Personen mit einem Hund, vermutlich ein Stuff- oder Bullmix  angesichts seines riesigen Kopfes. Ein Wodkaberauschter Typ erklärt gestenreich auf Tschechisch den anderen irgendwas und sehr viel davon.

Meine Mutter erläutert uns, dass sie so was gar nicht abkann! Und der Hund müsste eigentlich einen Maulkorb tragen.

Ich begutachte die Szenerie, die Leute sind nicht wirklich laut oder pöbelnd und der Hund liegt brav fast schlafend auf dem Boden. Nichts daran wirkt aggressiv oder übergreifend. Der Hund scheint mir übrigens der vernünftigste von allen zu sein!

Während der eine Typ immer wieder Wodka nachkippt kommt eine Dame mittleren Alters und setzt sich zu ihm. Und man stelle sich vor, es ist nichts schlimmes passiert, der Hund hat nur kurz die Augen geöffnet und dann wieder geschlossen und der junge Mann hat der Dame platz gemacht, damit sie besser durchkommt. Nach einer Weile packte sie eine Schale mit Weintrauben aus und hielt sie den Leuten hin um sie mit ihnen zu teilen. Wow, welch tolle Geste!

Auch das zeigt: WELCOME TO BERLIN

 

Plumpsklo Opfergabe

An unserem Ziel S-Bahnhof stand ein Toi Toi auf das meine Mutter zielstrebig zusteuerte, was mich wunderte, grade sie hatte schon immer Probleme gehabt sich auf so einem Ding zu erleichtern. Meist kam sie würgend oder sogar erbrechend direkt wieder Rückwärts rausgetorkelt... den Rest erspare ich euch, es war kein schöner Anblick.

Hier kamen wir allerdings gar nicht so weit, da das Toi Toi abgeschlossen war.

 

Doch was war das unten an der rechten Ecke vom Toi Toi? Hatte da echt jemand seinen Schlüpfer drunter gestopft? Und so ausgebeult wie der aussah, war da auch ordentlich Material drin...

Ernsthaft?

Ich blicke links am Toi Toi vorbei und dort steht ein Mülleimer, der ist fest montiert und nach seinem Aussehen her zu urteilen nicht erst seit heute dort...

 

Offensichtlich war es für den „in die Hosescheißer“ völlig logisch seine Exkremente nicht in den Mülleimer zu werfen, sondern sie ihrem möglichst natürlichem Werdegang zu übergeben. Man stelle sich vor, welch Ängste und Hoffnungen die Person bei der Ablage geplagt haben mögen: „Würden die Exkremente es bis ins Toi Toi schaffen?"

Wir werden es nie erfahren... Gott sei Dank...

 

Tja, was soll ich sagen, WELCOME TO BERLIN ❤

 


Weitere schöne und besondere Momente in 2025

 

So ein schöner Ausblick von meinem Bürofenster aus!

Hier haben Kathrin und ich unsere Video-Challenge Reise auf Instagram geplant!


Lesen und Arial Yoga mit Emma

Nordsee Urlaub. Aphrodite steigt aus einem Müllberg empor 😪


Die tolle Fantasy Autorin Lily Stark getroffen!


Mein Herz an die "Weird Writers" und ihren Podcast verloren ❤

Eisbaden bei 0° 🥶


Ich liebe Snap Chat 😋

Mein Garten verzaubert mich 🥰

Live Konzert bei Bülent Ceylan! 🤘


Meine größten Ziele für 2026

  • Etsy-Shop eröffnen
  • Eine neue Brille
  • Regelmäßig Joggen und Yoga
  • Pausen machen (lernen)
  • Gute Bücher lesen und darüber bloggen
  • Einen Podcast starten oder zwei 😅
  • Regelmäßig Blogbeiträge posten
  • Mehr Wasser trinken!
  • Am Muddy Angel Run teilnehmen
  • Am Silvesterlauf in Kappelrodeck teilnehmen

Ein Podcast über das Zusammenleben mit meinem lernresistenten Mann, äh Hund 😅

Der 5km Muddy Angel Run 2025 💪 Für dieses Jahr bin ich auch schon angemeldet!

Pause machen, nicht für die Kamera, sondern für mich! ❤


Was ich so mache:

- als Freelancerin unterstütze ich einen Buchverlag in Sachen Marketing Ideen und Social Media (Instagram).

- Texte erstellen für Webseiten, Blogbeiträge, zur Erstellung von Charakterkarten etc.

- in meinem Online-Business vertrete ich hochwertige Aloe Vera Produkte. Ich preise nur die Produkte an, zu denen ich auch selber

  Erfahrungen gesammelt habe, alles was ich dort vorstelle habe ich über einen längeren Zeitraum ausprobiert.

  In diesem Rahmen hast du die Möglichkeit an einer 9-tägigen Darmkur von mir per WhatsApp begleitet zu werden.

- Ich biete online oder in Präsenz, hängt von der Entfernung ab, Kartenlegen an.

- handgefertigte Häkelaccessoires, sowie einen Häkelkurs beim Kleverhaus am 15.10.26 um 18:00. Anmeldungen erfolgen direkt 

  auf der Website vom Kleverhaus.

  Ein Etsy-Shop ist in Bearbeitung 😁

- Ich unterstütze Autoren indem ich ihre Bücher lese und auf Instagram, Amazon, Thalia und co. rezensiere

Wenn du mit mir zusammenarbeiten möchtest:

Kontaktiere mich unter:

info@leoswortliebe.de

 

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Kommentare

Kaddi
Vor 2 Tage

Ich habe Dich zufällig über den Jahresrückblog auf Instagram gefunden und wollte mal kurz reinlesen. Ich fand es so spannend, dass ich alles gelesen habe. Toll, wie Du für dich einstehst! Ich war 2025 auch auf dem Muddy Angel Run und habe schon Tickets für dieses Jahr. Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deinem Weg!
Beste Grüße aus Hamburg! Kaddi